Unnötige und unerwünschte Zusatzstoffe in Nahrungsergänzungen und Medikamenten

[Thema vom: 09.01.2020]


Nur weil ein Nahrungsergänzungsmittel frei von bekannten Allergenen ist, bedeutet nicht, dass keine Zusatzstoffe verwendet wurden
Auf diese Stoffe sollte man auf jeden Fall verzichten

Ein wesentliches Qualitätsmerkmal von Nahrungsergänzungsmittel ist mit Sicherheit der Verzicht auf unnötige und vor allem unerwünschte Zusatzstoffe (Mehr dazu im Blogartikel „Wie Sie hochwertige Nahrungsergänzungen erkennen können“). Leider wird die Auswahl der empfehlenswerten Nahrungsergänzungsanbieter nach Berücksichtigung dieses Kriteriums drastisch eingegrenzt. Wenn Sie bereits Produkte nutzen oder auf Präparate zurückgreifen möchten bei denen Sie nicht sicher sind, ob diese vielleicht bedenkliche Zusatzstoffe enthalten, finden Sie nachfolgend einige nützliche Hinweise.

Selbstverständlich ist es oft unumgänglich auf bestimmte Zusatz- beziehungsweise Hilfsstoffe zurückzugreifen. So muss zum Beispiel jeder Wirkstoff in Kapseln abgefüllt oder in Tablettenform gebracht werden. Diese Prozesse beziehungsweise Verfahren erfordern natürlich zwangsläufig Hilfsmittel (Außer es handelt sich um Produkte in Pulverform). Diesbezüglich gibt es allerdings große Qualitätsunterschiede. So sollte eine Kapsel immer aus völlig unbedenklicher, pflanzlicher Zellulose bestehen und sogenannte Füllstoffe (falls diese nötig sind) ebenfalls auf Basis von Cellulose bestehen. Werden, beziehungsweise müssen Trennmittel verwendet werden (im Idealfall natürlich nicht), gibt es sehr große Unterschiede bezüglich derer möglichen – negativen - Auswirkungen. So gilt es zwischen weniger bedenklichen von sehr kritisch zu betrachtenden Mitteln zu unterscheiden. Bei einigen, leider sehr häufig verwendeten Trennmitteln, konnten mittlerweile in zahlreichen Studien unerwünschte Nebenwirkungen bestätigt werden. Bei weiteren Untersuchungen deutete zumindest vieles darauf hin. Und im Zweifelsfall gilt diesbezüglich natürlich immer: Warum sollte man Produkte mit diesen Zusatzstoffen einnehmen, wenn es unbedenkliche Produktalternativen gibt…? Es würde nun den Rahmen dieses Artikels sprengen alle eingetragenen und möglichen Zusatzstoffe zu erwähnen, sowie deren Eigenschaften und potenziellen Auswirkungen anzugeben. Die Liste wäre unüberschaubar lang. Als grobe, allgemeine Orientierung möchten wir allerdings von einigen der am häufigsten verwendeten Zusatzstoffe abraten (deren Gebrauch demnächst in einigen Ländern auch verboten wird!). Diese wären:

- Siliciumdioxid (E551)
- Titanoxid (E171)
- Talcum (Talkum) (E553 b)

Doch nun die berechtigte Frage: Warum nutzen die meisten Anbieter dennoch teils sehr bedenkliche Zusatzstoffe…? Die Antwort ist klar: Es gibt ganz einfach viele Gründe beziehungsweise Vorteile für die Produzenten. Unter anderem soll es Produkte „schöner“, sprich ansprechender machen. Daher fungieren viele Zusatzstoffe zum Beispiel als (Weiß)Färbemittel. Des Weiteren liegt es auf der Hand, dass zum Beispiel Konservierungsstoffe, sprich Hilfsstoffe die Produkte länger haltbar machen, enorme Produktionsvorteile mit sich bringen. Aber vor allem machen viele Hilfsstoffe die Produktion deutlich einfacher - und vor allem BILLIGER. Dadurch sind günstigere Verkaufspreise und hohe Gewinnsummen möglich. Dies erklärt natürlich auch, warum hochwertige Präparate, die bewusst auf die genannten Vorteile verzichten, zwangsläufig teurer sind. Das bedeutet allerdings nicht, dass Anbieter dessen Produkte im oberen Preissegment angesiedelt sind, immer frei von bedenklichen Zusatzstoffen sind (leider ist es nicht so). Selbst sehr bekannte und renommierte Marken fallen auffallend oft mit Titan- oder Siliciumdioxid auf. Vergleichen und überprüfen Sie daher ihre Nahrungsergänzungen auf das Vorhandensein bedenklicher Stoffe. In vielen Fällen gibt es überraschte Gesichter…

Leider findet man auch auf den Inhaltsangaben der meisten Medikamente unerwünschte Zusatzstoffe. Dies ist umso bedenklicher, da diese in sehr vielen Fällen langfristig bis gar ein Leben lang eingenommen werden.

ÜBRIGENS: Auch vermeintlich „verlockende“ Angaben wie beispielsweise „Frei von Konservierungsstoffen und synthetischen Farb- und Geschmacksstoffen“ kann täuschen. Schließlich gibt es noch weit mehr Zusatzstoffe… Je länger also die Aufzählung beziehungsweise die Liste der NICHT enthaltenen potenziell bedenklichen Stoffe desto besser. Zum Beispiel: „Garantiert frei von GVO (Gentechnik), Soja, Mais, Hefe, Gluten, Laktose, Fructose, Gelatine, Konservierungsstoffen, synthetischen Farb-, Duft- und Geschmacksstoffen, zugeführter Sacharose, Süßstoffen, Trennmitteln…“
Doch auch wenn diese Angaben fehlen, heisst es nicht automatisch, dass das Produkt diese Stoffe enthält! Wann sollte man skeptisch werden? Zum Beispiel wenn es sich um „einfache“ Produkte handelt die nur einzelne Vitamine oder Mineralien enthalten sollten, die Liste der gesamten Inhaltsstoffe aber auffallend lang ist…

Um auf Nummer sicher zu gehen, finden Sie HIER unsere Empfehlungen: Hochwertige Produkte – garantiert frei von unnötigen und unerwünschten Zusatzstoffen!