Power-Mineralstoff MAGNESIUM

[Thema vom: 18.09.2018]


Magnesium ist für alle Sportler ein elementarer Mineralstoff - unabhängig von der ausgeübten Sportart
Weit mehr als Krampflöser - Als Nahrungsergänzungsmittel bekannt und beliebt und dennoch unterschätzt...

Der Mineralstoff Magnesium wird in unserem Organismus für unzählige Stoffwechselvorgänge benötigt. Trotzdem macht er nur etwa 0,05% unseres Körpergewichtes aus. Das entspricht ungefähr 20 bis 30 Gramm. Davon befinden sich 50 bis 70% in den Knochen und knapp ein Drittel im Bindegewebe. Vor allem in der Leber und der Muskulatur (20%). Deshalb ist Magnesium beispielsweise unerlässlich für einen starken Knochenbau und ein stabiles Bindegewebe.

Schwierige Diagnostik

Nur etwa 2% des Magnesiums befindet sich in den Körperflüssigkeiten. Da nur weniger als 1% im Blutserum vorkommt, ist es schwierig einen Mangel über einen einfachen Bluttest zu messen bzw. festzustellen. Nicht zuletzt auch deshalb, weil der Körper einen für den Organismus bedenklichen Abfall des Serums entgegensteuert indem er gespeichertes Magnesium aus den Knochen mobilisiert. Infolgedessen leidet dann logischerweise die Knochenfestigkeit. Die Diagnostik mittels häufig angewendeten Blutserumtests ist daher nur beziehungsweise erst bei schweren Störungen aussagekräftig. Für genauere Messungen muss das sogenannte Vollblut herangezogen werden, da Magnesium vor allem in den Zellen konzentriert ist. Da diese Analysen aber nicht einfach durchzuführen und die Befunde nicht einfach zu interpretieren sind, liefern letztendlich immer noch Klinik und Symptome entscheidende Hinweise ob ein Magnesiumdefizit oder Mangel vorliegt.

Mangelsymptome

Dass über 300 lebensnotwendiger Enzyme auf Magnesium angewiesen sind, unterstreicht die Bedeutung des bekannten Mineralstoffes. Trotzdem wird der oft unterschätzt. Latente Mangelzustände werden von vielen Ärzten nicht erkannt und eine enzsprechende, notwendige Supplementation daher nicht ausreichend berücksichtigt. Da Magnesium unter anderem einen großen Einfluss auf die Erregbarkeit der Nerven und Muskeln hat, kann ein entsprechender Mangel leicht zu Muskelkrämpfen führen. Deshalb verbinden viele Personen Krämpfe automatisch mit Magnesium beziehungsweise mit einem Magnesiummangel. Doch ein Defizit des Magnesiumhaushaltes kann sehr unterschiedliche Auswirkungen haben und muss nicht zwangsläufig zu Zuckungen oder Krämpfe unserer Muskeln führen. Da der Mineralstoff auch elementar für unseren Energiestoffwechsel ist, liegt es nahe, dass auch Symptome wie Müdigkeit, Antriebslosigkeit oder Abgeschlagenheit in Zusammenhang mit zu wenig verfügbaren Magnesium stehen können. Aber auch Herzrhythmusstörungen, Kopfschmerzen und Obstipation sind Beispiele möglicher Mangelsymptome.

Mögliche Ursachen

Die häufigsten Ursachen einer mangelhaften Versorgung sind neben einer inadäquaten Ernährungsweise auch Erkrankungen und Störungen des Magen-Darm-Traktes (Resorptionsstörungen), hohe Verluste über den Schweiß (zum Beispiel durch Sport) sowie körperlicher und psychischer Stress. Vor allem letztgenannter Punkt ist sehr aktuell und trägt zunehmend zu einer Unterversorgung bei. In Phasen hoher körperlicher als auch psychischer Belastung (ver)braucht unser Körper nämlich bedeutend mehr Magnesium. Deshalb ist der Mineralstoff angesichts unserer schnelllebigen, reizüberfluteten Leistungsgesellschaft äußerst aktuell und wird unter vielen Wissenschaftlern und Therapeuten zu Recht als ein bedeutendes „Stressmineral“ bezeichnet. Daher macht es - nicht nur für Sportler - zunehmend durchaus Sinn, Magnesium auch trotz gesunder und abwechslungsreicher Ernährung mit Nahrungsergänzungsmitteln zusätzlich einzunehmen.
Wenn man „erfolgreich“ auf Magnesium zurückgreifen möchte, ist allerdings auf die richtige Dosis und selbstverständlich auch auf hochwertige Produkte zu achten. Die Art des Magnesiums (beispielsweise verschiedene organische oder anorganische Verbindungen) sowie zusätzliche Nährstoffe beeinflussen deren Qualität nämlich erheblich.

Übrigens: Die Zufuhr von Magnesium ist unter weiten Teilen der Bevölkerung zu niedrig. Verschiedene Organisationen empfehlen eine tägliche Aufnahme von mindestens (!) 300 bis 400 Gramm über die Nahrung. Um dies zu erreichen, ist es entscheidend regelmäßig magnesiumreiche Lebensmittel zu essen. Mit Hilfe unserer Hitliste der magnesiumreichsten Nahrungsmittel schaffen Sie es ihren Speicher aufrecht zu erhalten.

Wenn auch Sie Magnesiumpräparate nutzen oder in Zukunft gezielt einsetzten möchten, beraten wir sie gerne und erklären je nach individuellen Anliegen und Zielen worauf sie achten sollten damit der Mineralstoff auch wirklich seine volle Kraft entfalten kann. Diesbezüglich können auch verschiedene Produkte über die sogenannte Funktionelle Muskeldiagnostik auf deren Verträglichkeit und Wirksamkeit getestet werden. Dabei handelt es sich um spezielle und spezifische Muskeltests die in Kombination mit den entsprechenden Nährstoffen durchgeführt werden.