CORONA vs. PHARMA

[Thema vom: 14.07.2020]


Warum CORONA so erfolgreich ist…

Alles hat bekanntlich ein Ende. Jenes von Corona scheint allerdings noch in weiter Ferne zu sein. Das ist auch nicht verwunderlich. Schließlich hat ein so erfolgreiches Virus auch keinen Grund so schnell von der Bildfläche zu verschwinden. In den Medien stehen die Themen rund um Covid-19 weiterhin unantastbar an erster Stelle. Doch dieser mediale Erfolg wird den Viren wohl relativ egal sein. Hauptsache sie sind weiterhin dort so erfolgreich wo es letztlich darauf ankommt: Nämlich, wenn es ums nackte Überleben geht. Und, nicht weniger wichtig, wenn es ums vermehren und verbreiten geht. Doch was genau macht Corona nun so „erfolgreich“…? Es ist eigentlich ganz einfach zu verstehen: Mittlerweile wissen wir alle, dass Viren auf sich allein gestellt nicht überlebensfähig sind. Zumindest nicht lange. Viren brauchen einen sogenannten Wirt. Dabei meinen wir nicht einen Gasthaus- oder Kneipenwirt. Den brauchen andere. Wir meinen damit einen lebenden Organismus, beispielsweise einen Menschen. Denn genau betrachtet sind Viren gar keine Lebewesen. Zumindest keine richtigen, so wie man sie in der klassischen Biologie kennt und beschreibt. Viren sind vielmehr eine Art Hülle, vollbepackt mit genetischen Informationen. Diese virale DNA wird nun, wenn das Virus erfolgreich ist, in unsere Zellen eingeschleust. Stirbt der Mensch, unabhängig ob infolge der viralen Infektion oder aus anderen Gründen, stirbt auch das Virus (sofern es nicht schnellstmöglich einen neuen Wirt „findet“). Und nun die alles entscheidende 1Million Euro-Frage: Glauben Sie das will das Virus…? Glauben Sie wirklich das ist das Ziel eines Virus…? Wohl kaum. Denn es will ja leben und nicht (sich selbst) töten! Und noch viel mehr: Es will sich auch vermehren und verbreiten! Das liegt nun einmal in der Natur. Überleben, leben, fortpflanzen. Das ist der Lauf der Dinge. Dass ist nun mal Natur. Und nichts anderes, so banal das auch für den ein oder anderen klingen mag. Ein Virus ist also dann richtig erfolgreich, wenn es sehr ansteckend ist und sich gut und einfach verbreiten kann UND wenn es nicht wirklich tödlich ist… Denn wie wir nun wissen, handelt es sich bei einem erfolgreichen Virus nicht um einen planlosen „Selbstmörder“. Klingt zwar komisch, ist aber so. All diese Eigenschaften besitzt Covid-19. „Wie bitte?! Nicht wirklich tödlich?“, werden sich nun viele verwundert fragen. Ja, richtig gehört, bezogen auf die weltweit sehr hohe Infektionsrate ist die Sterberate nach wie vor relativ gering. Und letztere basiert (diesbezüglich ist man sich ja mittlerweile selbst in der Fachwelt weitgehend einig) fast ausschließlich auf Vorerkrankte (Ausnahmen gibt und wird es immer geben). Und nun etwas grob ausgedrückt, dafür kann das Virus doch nun wirklich nichts dafür. Auch nicht, dass wir entgegen der menschlichen Natur immer älter und infolge zwangsläufig kränker und schwächer werden. Glauben Sie mir, Corona wünscht sich in Wirklichkeit eine deutlich gesündere und jüngere Welt. Klar, gegen „etwas“ kranke und geschwächte Personen ist nichts einzuwenden. Im Gegenteil, das macht die ganze Sache mit dem Infizieren und Einnisten meist wesentlich einfacher. Aber doch bitte nicht gleich so angeschlagen und angezählt, dass der überlebenswichtige Wirt gleich umgebracht wird. Im Idealfall gelangt das Virus möglichst unbemerkt in einen Wirt und kann glücklich bis ans Lebensende von einem zum anderen übertragen wird. Das wäre die perfekte Welt für Covid-19. Doch diesen Gefallen machen wir dem bösen Virus natürlich nicht! Wäre ja noch schöner. All die hart erarbeiteten Wohlstandskrankheiten (die zweifelsohne zu den Hauptrisiken für Corona-Komplikationen zählen) bekämpfen…? Ja wer soll denn dann zukünftig bitteschön die ganzen teuren Pillen für die Zivilisationskrankheiten schlucken?

Bemerkung am Rande: Fakt ist, die Pharmaindustrie gehört unbestritten zu den größten (und mächtigsten) Wirtschaftszweigen (Lobbys) der Welt. Das heisst, Geld verdient man nun mal primär mit Medikamenten (und Impfungen). Möglichst ange leben und nebenbei so früh wie möglich beginnen Pillen zu schlucken, so lautet die durchaus verständliche Devise eines erfolgreichen Pharmaunternehmens. Oder anders ausgedrückt: So alt wie möglich werden, aber möglichst etwas krank, angewiesen auf Medikamente, das ist schön für die gesunden Kassen des Unternehmens. Das wäre die perfekte Welt für die Pharmaindustrie. Hm, gibt also durchaus Parallelen zur perfekten Welt des Virus. Beide wollen nicht unseren Tod. Das ist doch schon mal beruhigend. Aber selbstverständlich wollen die Pharmakonzerne das Aus für Covid-19. Denn es kann doch nicht sein, dass die besten Kunden so gravierend ausradiert werden (schließlich gehörten unzählige am oder mit dem Corona-Virus verstorbene Personen zu den regelmäßigsten Medikamentenkonsumenten). Wie so oft, geht auch dieser Konflikt nun leider wieder einmal auf Kosten unserer Gesundheit. (Ironie des Schicksals, dass der Begriff Wirtschaft das Wort Wirt enthält…)

Liebe Politik, liebe Menschen, mal daran gedacht wie unsere perfekte Welt aussehen sollte? Mal daran gedacht primär all die zunehmenden Zivilisationskrankheiten - die wirklichen Pandemien des 21.Jahrhunderst - zu „bekämpfen“? Um dann neben zahllosen gesundheitlichen Vorteilen auch gut gegen mögliche Komplikationen von viralen Infekten gewappnet zu sein…? Natürlich gibt es keine perfekte, gesunde Welt. Das ist Utopie. Fakt ist allerdings, dass unser Immunsystem durch eine möglichst gesunde Lebensweise und ohne Vorerkrankungen weit besser in der Lage ist mit unerwünschten Erregern umzugehen. Unabhängig ob es bereits ein Eindringen erfolgreich verhindert oder ob es an sich banale Infekte mit der Brechstange bekämpft. Ohne Rücksicht auf Verluste und ohne große Kollateralschäden anzurichten. (Und übrigens: Alter ist definitiv keine Krankheit!)

Liebe Medien, mal daran gedacht anstelle der täglichen Corona-Schlagzeilen mal zur Abwechslung etwas Hysterie und Panik mit den erschreckend hohen Zahlen betroffener Übergewichtiger, Diabetiker oder Bluthochdruckpatienten zu verbreiten? Um nur einige Beispiele zu nennen (und ja, Übergewicht ist eine Krankheit…). Es ist schlicht und ergreifend ein Wahnsinn wie viele von diesen Zivilisationskrankheiten betroffen sind (Tendenz unaufhaltsam steigend). Und es ist unerklärlich, dass nie wirklich klar vermittelt wird, dass alle „Wohlstandserkrankte“ zur Risikogruppen gehören. Ich kenne beispielsweise so viele Menschen, die trotz monatelanger Corona-Informations-Dauerbeschallung morgens aufstehen und wie gewohnt ihre blutdrucksenkenden Medikamente nehmen und nicht ein einziges Mal ernsthaft daran gedacht haben vielleicht doch mal mehr Bewegung und weniger Kilos in ihr Leben zu bringen (die Chancen stehen dann gut von den Pillen wegzukommen).

Versagen der Politik und oder der Medien keine sinnvolle und wirksame Aufklärung zu betreiben? Oder die Angewohnheit jedes Einzelnen die Verantwortung für die eigene Gesundheit lieber anderen zuzuschieben? Ich weiss es nicht, wahrscheinlich trifft beides zu. Unabhängig davon, die „Schlacht“ gegen das erfolgreiche Virus wird weiter gehen. Weiterhin Pillen schlucken und zusätzlich möglichst bald gegen das Verderben bringende Virus geimpft werden. Denn das ist die moderne Gesundheitsprävention des dritten Jahrtausends. Ein Schelm der dabei böses denkt.

ÜBRIGENS, Für alle die es interessiert: Rund acht Prozent unserer DNA betreffen Gene, die dort eigentlich nichts verloren hätten: Und zwar Gene und Genfragmente von Viren. Genauer gesagt von sogenannten humanen endogenen Retroviren. Sie befinden sich in unserem Genom, weil unsere Vorfahren immer wieder einmal mit ihnen infiziert wurden. Das begann bereits vor Millionen von Jahren. Die Erreger haben ihre Chance genutzt und sich unwiderruflich in das Genom ihres Wirts eingeschrieben. Das gab und wird es immer geben. Wir müssen endlich lernen und akzeptieren, dass wir ein Teil der Natur sind. Weder allein, noch der Herrscher über alles.

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