NEGATIVER PLACEBO EFFEKT = NOCEBO EFFEKT

[Thema vom: 08.04.2020]


Worte können entscheiden, wohin die Reise geht...
CORONA-KRISE: Wie Worte töten - Der Einfluss und die Macht der Schlagzeilengeilen Medien, der pessimistischen Experten und eingeschüchterten Politiker

Der sogenannte Placebo-Effekt ist mittlerweile weitläufig bekannt und längst mehr als gut untersucht und eindeutig bestätigt worden. Dabei handelt es sich um die Macht der positiven Gedanken beziehungsweise der positiven Erwartungshaltung. So können unter anderem im Rahmen jeder Medikamentenstudie ausnahmslos selbst mit Placebos („Scheinmedikamente“ – Pillen ohne Wirkstoffe) positive Wirkungen beobachtet werden, mitunter sogar beträchtlich. Im Vergleich zu den richtigen Medikamenten, ist der Unterschied dabei oftmals gar sehr gering. Natürlich lässt sich dieser Effekt nicht nicht nur bei der Einnahme von Medikamenten beobachten, sondern lässt sich bei allen relevanten Erwartungshaltungen feststellen.

(So spielt zum Beispiel auch die Art und Weise sowie die Formulierung einer ärztlichen Aussage hinsichtlich Therapieerfolgsaussichten und ähnliches eine maßgebliche Rolle)

Im Gegensatz dazu, ist der ebenfalls eindeutig nachgewiesene  NOCEBO-EFFEKT noch vielen weitgehend unbekannt. Obwohl dieser selbstverständlich nicht weniger bedeutsam ist. Das heisst, dass genauso allein eine negative Erwartungshaltung (daher auch als negativer Placebo-Effekt bezeichnet) wiederum in der Lage ist negative Reaktionen hervorzurufen.

(Diesbezüglich haben nicht zuletzt sehr viele Ärzte und Therapeuten jede Menge Aufholbedarf. Oder was glauben Sie können beispielsweise Aussagen wie „Es erwarten Sie große Schmerzen“, „Sie müssen mit den Schmerzen leben“ oder „Sie haben nur noch 3 Monate zu leben“ bewirken…?)

Selbstverständlich ist der Grat zwischen Ehrlichkeit, schlechten Perspektiven und Optimismus zu versprühen oftmals sehr schmal und alles andere als einfach. Denn natürlich hat jeder das Recht auf die Wahrheit. Dennoch darf aus gesundheitlicher Sicht selbst eine schier hoffnungslose Lage (die es ohnehin nicht gibt) niemals als solche vermittelt werden.

Und nun zurück zur Corona-Krise und der aktuellen Lage: Es ist erschreckend wie sorglos mit verängstigenden Zahlen hantiert wird. Wie versucht wird mit Einschüchterung, Angst, Panik und Hysterie Menschen klein zu kriegen, in der Annahme, dass damit die Situation zu kontrollieren wäre. Angesichts des Nocebo-Effekts kann man nur erahnen wieviel unnötiger Schaden mit all diesen negativen Aussagen und völlig überzogenen Verordnungen zusätzlich verursacht wird. Die tägliche Bombardierung mit Katastrophen- und Seuchenfilm ähnlichen Bildern und kriegsähnlichen Zuständen ist erschreckend und schlicht und einfach alles andere als zielführend oder Immunsystem-stärkend…

Neben der erschreckenden Feststellung, wie einfach es nach wie vor ist in diktaturähnliche Zustände zu verfallen, ist es vor allem die unglaubliche Macht der Medien die uns vor Augen geführt wird. Es ist zum aus der Haut fahren, wie Tageszeitungen und Online-Nachrichtendienste beispielsweise mit fettgedruckten Schlagzeilen von COVID-19 betroffenen Kindern oder jungen Erwachsenen sich versuchen gegenseitig mit Aufmerksamkeit zu überbieten (selbst wenn diese nicht einmal intensivmedizinisch betreut werden mussten und diese Fälle prozentuell äußerst, äußerst gering sind und es daher alles andere als angebracht ist in solchem Ausmaß darüber zu berichten).

Jeder Journalist, jeder Redakteur, der meint mit solchen Berichterstattungen seriös zu arbeiten und positiv zur aktuellen Lage beizutragen sollte zukünftig seine Arbeitsweise hinterfragen. Das Geschäft ist sicherlich hart, wie jedes andere auch. Doch es ist traurig, dass anstelle von Menschlichkeit und sinnvollen, Mut machenden Artikeln die Wahl auf rein Leserzahl-basierten, „zerstörerischen“ Zeilen fällt. Mit dem Resultat, dass sehr wahrscheinlich unzählige, unnötige Komplikationen und gar Todesfälle letztendlich allein auf das Konto Geld-, Macht-, und Einflussgieriger Chefredakteure gehen. Fakt ist, sowohl Medien als auch Politiker und Regierungen kämpfen mit der Waffe der negativen Worte immer mehr gegen das Wohl der Bevölkerung.

In diesem Sinne:
"Man soll die Wahrheit mehr als sich selber lieben, aber seinen Nächsten mehr als die Wahrheit."
(Romain Rolland)

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