NACHDENKLICH

[Thema vom: 25.03.2020]


Strenge Isolationsmaßnahmen: Ein zweischneidiges Schwert und ein schmaler Grat zwischen Vor- aber auch Nachteile
COVID-19 und die Auswirkungen: Wirtschaftlicher Schaden. SOZIALER SCHADEN

Es ist weitgehend verboten aus dem Haus zu gehen. Um Sonne zu tanken. Um frische Luft zu atmen. Um sich zu bewegen. Um Gartenarbeit zu verrichten. Um spazieren zu gehen. Um Sport zu betreiben. Um fit zu bleiben.

Um die Gesundheit der Bevölkerung zu schützen.

(Übrigens: COVID-19 ist ein Virus das vorwiegend die Atemwege befällt und bei geschwächten Lungen zu Komplikationen führen kann. Daher ist auch Rauchen und Zigaretten zu kaufen weiterhin erlaubt und gesichert, da alle Tabakgeschäfte geöffnet bleiben)

Eines vorneweg: Es steht außer Frage, dass wir uns alle an Regeln halten müssen sowie Solidarität und größten Respekt allen Risikogruppen, Betroffenen und anderwärtig direkt Involvierten zollen (wie beispielsweise Krankenpflegern, Ärzten und so weiter). Und klar, es gibt natürlich auch im Rahmen der Corona-Krise und seinen Isolationsmaßnahmen positive Aspekte die wir nicht leugnen wollen (Stärkung der Zusammengehörigkeit, gemeinsame Hilfe, Bewusstes Wahrnehmen der freien Zeit und dergleichen). Aber manchmal könnte es um einiges hilfreicher sein, wieder vermehrt den verloren gegangenen Hausverstand aus dem Keller zu holen und abzustauben damit Kosten und Nutzen etwas objektiver abgewogen werden können. Strenge Isolationsmaßnahmen haben sich im Rahmen gefährlicher Infektionskrankheiten zweifelsfrei oft als sinnvolles, effizientes und auch einziges Mittel zur Eindämmung der Pathogene erwiesen (Betonung auf gefährlich). Doch diese Maßnahmen sind bei weniger bedenklichen Erregern ein sehr zweischneidiges Schwert. Ein schmaler Grat zwischen Vor- aber auch vielen Nachteilen.

Denn wie glauben Sie reagiert unserer Gesundheit nun auf die Schutzmaßnahmen mit all den erwähnten Einschränkungen? Vor allem dann, wenn Unsicherheit, Angst oder gar Hysterie und Panik sich dazu gesellen? Soziale Kontakte wegbrechen? Wie glauben Sie wird sich unser Immunsystem, unsere Abwehrkräfte, dann verändern?

Wie viele (ältere) Personen glauben Sie begeben sich nun bei den geringsten Symptomen sofort in ärztlicher Behandlung aus Vorsicht und Angst vor dem schlimmsten (und weniger wegen ernsthaften Symptomen)? Um sich in den Krankenhäusern weiteren, unzähligen und unnötigen Risiken und Erregern auszusetzen.

(Es ist längst bekannt, dass alljährlich Abertausende Patienten letztendlich an im Krankenhaus erworbenen Keimen sterben und nicht an dem eigentlichen Grund der Einweisung)

Viele werden sich demnächst, auch nach den Isolationsmaßnahmen, beim kleinsten Kontakt, mit dem harmlosesten Erreger, einen Infekt einholen. Unabhängig ob es sich dann um COVID-19 oder andere unerwünschte Pathogene handelt. Im schlimmsten Fall werden sie dann damit zu kämpfen haben. Denn eins ist gewiss, aus diesen „Rückzugsmaßnahmen“ werden sehr viele - was unser Immunsystem - betrifft nicht gestärkt, sondern geschwächt hervorgehen. Daran werden auch die noch so vielen Fitness-Trends für Zuhause nur wenig ändern, wenn für die restlichen 15 Stunden des Tages die Disziplinen Dauersitzen und Extrem-Couching in steriler Umgebung angesagt ist.
Nicht zuletzt gibt es viele ältere Menschen, die sich tagtäglich um ihre Gesundheit bemühen. Beispielsweise täglich spazieren gehen und vor allem auch soziale Kontakte pflegen. Es gibt unzählige ältere Personen und Großeltern die dank der gemeinsam verbrachten Zeit von Nahestehenden Kraft schöpfen. Nicht selten konzentriert sich gar all ihre (verbliebene) Lebensfreude in diesen kostbaren (und gezählten) Momenten. Nicht zuletzt daran erkennt man, dass der Soziale Schaden der Covid-19-Maßnahmen in vielen Bereichen enorm sein kann. Aber damit leider nicht genug: Infolge der psychischen Belastung wird das Immunsystem dieser Personen extrem geschwächt und plötzlich ist ein an sich recht harmloses Virus in der Lage Komplikationen zu verursachen.

Nun, lange Rede kurzer Sinn: Die Lage wird sich ganz sicher beruhigen. Es wird leider mitunter viele Tote gegeben haben. So wie es jedes Jahr Tausende Tote gibt, die an Grippe-Viren gestorben sind (Nur halt über einen längeren Zeitraum aufgeteilt, dann fällt es nicht so auf…). Das ist tragisch, keine Frage. Aber was folgt dieses Jahr nach der Corona-Krise? Würde mich nicht wundern, wenn ein Rattenschwanz an weiteren gesundheitlichen Problemen in Wallung kommt, die dann zwar nicht primär lebensbedrohlich sind, aber die Lebensqualität massiv negativ beeinflussen. Seien es psychische Probleme wie Verschlimmerungen von Depressionen oder orthopädische Beschwerden und Herz-Kreislauf-Geschichten. Verursacht unter anderem durch die „ausgiebige“ Bewegung in den eigenen vier Wänden und der ausgewogenen „Hamstervorrat-Diät“ mit vielen tollen Fertigprodukten. Inklusive fleißig gesammelten, überflüssigen Pfunden als wertvoller Speicher für die nächsten harten Zeiten. Von den Existenzängsten vieler Betriebe und Selbstständigen einmal abgesehen. Um nur einige Beispiele zu nennen. Dem Gesundheitssystem, das aktuell (aus welchen Gründen auch immer) an seine Grenzen stößt, wird auch nach der Corona-Krise bestimmt nicht langweilig werden.

Bin gespannt, wie wir (und die Regierungen) mit der nächsten Pandemie umgehen werden. Denn Experten sind sich einig, solche Geschehnisse werden zukünftig vermehrt auftreten, denn der Mensch wird aufgrund seiner Lebensweise und Umwelt unweigerlich wieder anfälliger für Infektionskrankheiten. Die Politiker sind natürlich in solchen Situationen zwangsläufig auf Meinungen von „Experten“ angewiesen und damit als Marionetten verschiedenster Interessen sehr einfach zu steuern und zu manipulieren.

(Der Ansturm auf Grippeimpfungen für den nächsten Winter ist somit mehr als gesichert. Den Kassen der Pharmaindustrie, eine der mit Abstand mächtigsten Lobby weltweit, wird’s freuen)

gesundheitspraxis regeneration

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