MYTHOS Sportmassage

[Thema vom: 18.07.2013]


Sportmassagen werden nicht immer kräftig und druckvoll ausgeführt

Bei der Sportmassage handelt es sich nicht, wie irrtümlicherweise von vielen Sportlern (und gar einigen Masseuren) angenommen, um eine schlichtweg kräftige, intensive Massage. Die Griffstärke und die Auswahl der Massagegriffe hängen immer vom Zeitpunkt der Massage, der jeweiligen Sportart und nicht zuletzt vom Sportler selbst ab. Muskeln beziehungsweise Muskelgruppen die besonders beansprucht werden, stehen im Mittelpunkt der Behandlung. Dass diese ausnahmslos mit viel Druck bearbeitet werden, ist allerdings nicht richtig. Kurz vor der sportlichen Betätigung sind kräftige und lange Massagen nicht angebracht. Auch bei Muskelkaterschmerzen sind tiefgehende Massagegriffe kontraproduktiv. Sie würden die Beschwerden nicht lindern sondern eher verschlimmern, da es sich beim Muskelkater um eine Muskelverletzung mit Entzündungsreaktionen handelt. In diesem Fall wird die Behandlung der druckschmerzhaften Muskulatur angepasst. Trainings-, und wettkampffern sind ausgiebige und kräftige Sportmassagen aber bei vielen Sportlern zu Recht äußerst beliebt und bei hartnäckigen Verhärtungen ohnehin oft unvermeidbar.